Die imposanteste Sehenswürdigkeit von Thessalien, eine der wichtigsten der Welt, Weltkulturerbe von UNESCO. Meteora ist eine Felsengruppe mit enormer Höhe voll von versteinerten Muscheln, welche in der Mitte von Thessalien liegt. Dieses Meisterwerk der Natur zeigt all seiner Pracht seit vielen Jahrhunderten und gilt als ein einzigartig schönes geologisches Phänomen. Meteora ist die bemerkenswerteste Klosteranlage in Griechenland nach dem Heiligen Berg Athos.

Erklärung dieses Phänomens ...

In der heutigen Region Thessalien gab es damals einen großen See. Nach der Tradition brach ein großes Erdbeben den damaligen Berg und die Berge Olympus und Kissavos wurden geformt. Dadurch wurde auch einen Durchgang geformt, die Tempe. Das Wasser ergoss sich ins Meer und Thessalien wurde ein Flachland. Nach dem deutschen Geologen Al. Philipson wurden die Felsen von Meteora aus einer großen Masse von Flusssteine, Sand und Schlamm, die zusammen kamen, um eine einzelne Kegel zu bilden, geschaffen. Wenn später das Wasser der Thessalien See sich ins Ägäische Meer ergoss, teilte sich diese riesige Masse wegen der korrosiven Wirkung von Wasser, starkem Wind, Regen und den heftigen Erdstöße und bildete Hügel, Berge und Felsen unterschiedlicher Größe und Form. Die Felsen befinden sich fast tatsächlich zwischen Himmel und Erde und diejenige, die versucht haben, die Summe der Felsen zu zählen, haben herausgefunden, dass es dort mehr als eintausend gibt. Auf den imposanten Gipfel von Meteora kamen Einsiedlermönche zum ersten Mal im 11. Jahrhundert, Erlösung und Erfüllung durch Fasten und Gebeten im Gott zu finden. Die asketischen Hütten auf den Felsen beweisen ihre Anwesenheit. Im 14. Jahrhundert gründete Heiliger Athanasios der Meteorite die erste klösterliche Gemeinschaft und das Kloster „Megalo Meteoro“, was Großer Meteoro hieß“. Die Mönche und Nonnen erhalten auf ihre Kosten und ihre Pflege künstlerische Handschriften, Ikonen und Gemälde, Holzschnitzereien und Stickereien, Reliquien und Utensilien von historischen und nationalen Wert. Es gibt insgesamt 24 Klöster, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind, und zwar die Folgenden:

  • Megalo Meteoro (auch bekannt als Metamorphosis)
  • Varlaam
  • Agias Triadas
  • Agiou Stefanou
  • Rousanou
  • Agios Nikolaos Anapavsas

HEILIGE KLÖSTER

Dieses Kloster liegt auf dem höchsten und größten Fels von Meteora. Es wurde mitte des 15. Jahrhunderts von Athanasios der Meteorite auf dem damals genannten Platis Lithos (breiter Stein) gegründet. Der Besucher kann den Turm mit dem charakteristischen Balkon mit dem Netz (1520 n. Chr.), den Keller (heute ein Folkloremuseum mit alten Utensilien und Werkzeuge) und den Beinhaus in der Kirche bestaunen. In der Kirche gibt es auch viele wunderbare Fresken der Makedonischen Schule für Ikonenmalerei sowie wichtige Werte George, ein Schüler von Theophanes dem Kreter. Die wichtigsten Gebäude hier sind die Küche, das Pflegeheim und das Esszimmer. Im Metamorphosis befinden sich auch wertvolle Sammlung von Handschriften, Ikonen und Reliquien wie z.B. Handschriften hoher künstlerischer Wert, Goldene Bullen, wertvolle Urkunde und seltene Druckwerke (15. bis 19. Jahrhundert), Byzantinische Ikonen (14. und 15. Jahrhundert). und wunderschöne Kunsthandwerke.

Gegenüber dem Großen Meteoro wurde dieses Kloster vom Varlaam das Mitte des 14. Jahrhunderts gegründet und später, nach seinem Tod, von den Brüdern Theophanes und Nektarios Apsaras aus Ioannina renoviert. Die Kirche des Klosters, die in den Jahren 1541-1544 gebaut wurde, ist dem Hochfesten Allerheiligen geweiht. Die meisten Fresken der Kirche gehören zu Frangos Katelanos aus Theben. Von großem Interesse im Kloster von Varlaam sind auch die Kapelle der Heilligen drei Hierarchen, das alte Esszimmer und das Krankenhaus sowie die wertvolle Sammlung von Handschriften, Ikonen und Reliquien.

Auf einem der majestätischen, imposanten und steilen Felsen liegt das Kloster von Agia Triada. Es wurde im Jahr 1362 gegründet und seine Kirche wurde in den Jahren 1456 bis 1476. Die Fresken wurden von den Brüdern Anthony und Nicholas im Jahr 1741. ausgemalt und es gibt auch einige aus dem Jahr 1692 in der Vorhalle.

Hier liegt auch die gewölbte Kapelle von Timios Ioannis Prodromos, die in die Felsen gehauen ist und wichtige Fresken aus dem Jahr 1682 hat. Die Handschriften des Klosters werden in der Sakristei des Klosters von St. Stephan aufbewahrt.

Es war ursprünglich männliche, aber im Jahr 1961 in dieser Schwesternschaft besiedelt. Rund um das 16. Jahrhundert und stellte Erste Wand des Tempels.

Dann im Jahre 1798, erbaut von Bischof Stagon Paisios Kleinovo von Kalambaka und Abt Ambrosius, in die heutige Kirche im Gedenken an den heiligen Charalambos, dessen Schädel dort gehalten als die heiligste und wundersame Erbstück. Die Fresken in der Kirche von dem vielleicht bedeutendsten zeitgenössischen iconographer Tsotsonis Vlassis gemacht.

Die Bank hat heute eindrucksvoll hat sich zu einem Modell modernes Museum mit Exponaten der bemerkenswertesten Reliquien gedreht Abbey: Manuskripte, byzantinische Ikonen, Paramente und bestickten Textilien, Holzschnitzereien, aufwendigen Silberarbeiten, usw.

Im Gegensatz zur Vergangenheit ist heute das Kloster Rousanou ein Frauenkloster. Es wurde im Jahr 1529, auf den Ruinen älterer Anlagen gegründet. Der erste bzw. die erste Gründer haben Rousanou im 14.-15. Jahrhundert erbaut.

Die Wandmalerei von Rousanou (1560) gehört zu den wichtigsten und brillanten nachbyzantinischen Fresken. Die meisten Fresken sind auf die Kretische Schule beeinflusst während der Name des Malers bis heute unbekannt ist – er kann der Georgi, ein Schüler von Theophanes dem Kreter sein. im frühen 16. Jahrhundert wurde das Kloster aus den Brüdern Ioasaf und Maxim -Mönche aus Ioannina- erbaut. Die Kirche ist der Verklärung Christi gewidmet. Auch wird das Andenken der heiligen Barbara am 4. Dezember verehrt.

Es ist das erste Kloster, das Sie auf dem Weg zu Meteora, in der Nähe vom Dorf Kastraki, treffen werden. Dieses mehrstöckige, elegante Kloster wurde Mitte des 14. Jahrhunderts auf einen engen Fels gegründet. Die Fresken der Kirche Anapavsas gelten als die ersten signierten Werke aus Theofanes und tragen den typischen Charakter seiner Kunst: edle Charakterzüge, Frische, weiche und helle Töne, hohe Qualität und Exzellenz in Design und Farbe der Figuren.

Im ersten Stock befindet sich die Krypta und die Kapelle des heiligen Antonius, wo es Fresken des 14. Jahrhunderts gibt; im obersten Stock ist das damalige Esszimmer , das heute als Empfangsraum dient, das Beinhaus und die Kapelle des Heiligen Ioannis Prodromos.

Diese sechs Klöster sind heute restauriert und meiste Fresken sind auch in einem sehr guten Zustand. Jeden Tag besichtigen unzählige Leute aus der ganzen Welt Meteora zu besinnen und beten. Sie kennen die Mönchen lernen, sie erfahren wie das Leben hier ist, sie bestaunen diesen Wunder der Natur und die großartige Malereien.

Im Jahr 1989 wurden Meteora durch UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt.